Werbung – Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Molkerei Berchtesgadener Land

Vor wenigen Wochen durfte ich an meine liebe Leserschaft gemeinsam mit der Molkerei Berchtesgadener Land einen Kochkurs mit Spitzenkoch Florian Lechner verlosen. Als das Los tatsächlich auf meinen Papa gefallen ist, habe ich mich natürlich besonders gefreut und gespannt auf das Event hin gefiebert. Letzte Woche war es dann soweit und gemeinsam mit circa 20 weiteren Teilnehmern haben wir in München einen wunderbaren Abend verbracht.

Auftakt mit frischem Bauernbrot und Aufstrichen

Für den ersten Hunger war vor Ort natürlich auch gesorgt. Auf einem unfassbar leckeren Bauernbrot gab es drei verschiedene Topfen-Aufstriche, die Florian mit seinem Team schon vorbereitet hatte. Mein Favorit: eine Brennnessel-Mohnbutter mit Topfen. Ich glaube, ich wäre nur mit dem Brot und der Brennnessel-Mohnbutter schon wunschlos glücklich gewesen. Ich hätte mich in den Aufstrich wirklich reinlegen können.

Tipp: Florian mischt unter seine Aufstriche und auch Butteraufstriche, wie z. B. Kräuterbutter, immer etwas Topfen. Der Topfen der Molkerei Berchtesgadener Land hat eine besonders rahmig-cremige Konsistenz und so gewinnt der Aufstrich an Leichtigkeit. Nach reichlichem Testen der Aufstriche kann ich das für Euch bestätigen.

Das Menü

Natürlich haben wir auch selbst Hand angelegt und nach der ersten Stärkung uns an die Töpfe gemacht.

Zur Vorspeise wurden Bayerische Topfen Kaisersemmelnockerl zubereitet mit ordentlich Bergkäse und Gorgonzola, also ein Traum für Käse Fans. Für den zweiten Gang haben wir ein Chateaubriand in Almheu, gegart in der Salzkruste, zubereitet. Dazu wurde glasiertes Gemüse und Kartoffel-Topfenpaunzen serviert. Den krönenden Abschluss haben dann die Marillen-Topfenpalatschinken mit Fruchtsorbet gemacht.

In kleinen Gruppen aufgeteilt haben alle an diesem genialen Menü mitgewirkt. Ich habe mich für die Fleischzubereitung gemeldet. Man soll ja seine Komfortzone auch mal verlassen und mit Fleisch arbeite ich eher selten. Florian hat uns erklärt, wie das Doppellendensteak am besten verarbeitet wird, worauf bei der Zubereitung zu achten ist und wie die Sehne entfernt wird. Das haben wir dann (beinahe wie Profis am Ende) gleich in die Tat umgesetzt.

Tipp vom Profi

Man schnappt ja einige Tipps auf bei so einem Kochkurs. Mein AHA-Moment kam dann beim Fleischanbraten. Bevor das Fleisch es sich in Heu und Salzkruste gemütlich machen darf, wird es von allen Seiten gut angebraten. Zuerst wird das Fleisch in etwas Rapsöl gebraten, da es ohne weiteres hoch erhitzbar ist, dann wird für den Geschmack noch etwas Butter aus frischem Berg- und Alpenrahm dazugegeben. Die ehrenhafte Aufgabe des Bratens habe ich natürlich gerne übernommen und das 2 Kilo schwere Stück Fleisch in die heiße Pfanne gelegt. Nachdem weder Pfannenwender noch eine große Grillzange zur Hand waren, habe ich natürlich den Profi gefragt, wie ich denn mein Fleisch jetzt wenden kann. „Mit den Händen“. Äh, ja ok. Ich habe wahrscheinlich einfach nur etwas irritiert geschaut und als weitere Antwort bekommen „… es ist nur heiß, wenn du denkst, dass es heiß ist“. Weiter raus aus der Komfortzone habe ich also das Stück Fleisch mit den Händen gepackt und gewendet. (Don’t try this at home! :p) Keine Sorge, das hier entwickelt sich nicht zu einem Krimi und es sind noch alle Finger dran. Ein 2 Kilo schweres Stück Fleisch ist nach 3 Minuten in der Pfanne nämlich nicht brennend heiß. Zumindest an der oberen Seite nicht.

Mit Herzblut und guten Produkten kochen

Florian Lechner hat gezeigt, wie wichtig es ihm und seinem Team ist, sich mit den Produkten auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch die Herkunft der Produkte. Während des Abends haben wir die Produkte von der Molkerei Berchtesgadener Land verwendet und noch besser kennengelernt. Bereits seit vielen Jahren arbeitet Florian eng mit der Molkerei zusammen. Mit dabei war auch Sandra Hörterer, eine Bergbäuerin aus Schleching im Achental, die die Molkerei beliefert. Sandra brennt für ihren Hof, kennt alle 30 Kühe beim Namen und beschäftigt sich nebenher noch intensiv mit heimischen Wildkräutern. Ihren Wissensschatz zum Thema Kräuter hat sie mit uns während des Abends geteilt und uns die verschiedenen Möglichkeiten zur Verarbeitung nähergebracht. Durch die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Sandra Hörterer und Florian Lechner entstanden auch die himmlischen Aufstriche, bei denen heimische Kräuter, wie zum Beispiel Brennnessel, zum Einsatz kommen.

Der Kochkurs hat mir richtig Lust gemacht wieder öfter neue Rezepte auszuprobieren. Danke für den wunderschönen Kochkurs!

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